Referenzuntersuchung · Zwei Zeitschichten
So funktioniert Koratresin
Vier Fundstücke derselben Untersuchung belegen zwei verschiedene Zeitlagen: ein ungefähr 52.000 Jahre altes Lichtecho und eine Kanalübertragung mit einer Laufzeit von Sekunden bis Stunden. In Koratresin werden solche Widersprüche nicht erraten, sondern Schritt für Schritt aus dem offengelegten Bestand geprüft.
Ein menschlicher Satellit empfängt Daten aus Koratresin. Im ersten Rätsel „Zwei Zeitschichten“ werden vier Fundstücke geprüft. Die Vorschau ist offen; die persönliche Teilnahme ist noch geschlossen.
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1. Im Archiv beginnen
Das Archiv ist ohne Konto lesbar. Einführungen ordnen den gesicherten Bestand, seinen gegenwärtigen Erkenntnisstand und die Stelle, an der die Belege enden. Für die externe Prüfung lassen sich Einträge vergleichen und Widersprüche verfolgen, bevor eine eigene Untersuchung beginnt.
2. Eine Rekonstruktion wählen
Unter „Rätsel“ stehen geöffnete Episoden. Ihre Vorschau nennt Gegenstand und Aufgabe, ohne Lösung oder gesperrte Fundstücke offenzulegen. Für eine eigene Untersuchung wird ein bestätigtes Forschungskonto benötigt; die Vorschau bleibt auch ohne Konto zugänglich.
3. Fundstücke erschließen
Jede sichtbare Untersuchungsaktion prüft eine Quelle, einen methodischen Hinweis oder eine Beziehung zwischen Fundstücken. Erschlossene Belege wandern in die persönliche Fundmappe und bleiben dort mit bereits geprüften Beobachtungen lesbar. Nach jeder Aktion wird der Untersuchungsstand gespeichert.
4. Eine Schlussfolgerung prüfen
Die Aufgabe zeigt, ob eine Aussage ausgewählt oder ein herleitbares Codewort eingegeben werden soll. Eine falsche Antwort entfernt keine Fundstücke, kostet keine Punkte und sperrt keinen weiteren Versuch. Es gibt kein Zeitlimit; eine Pause ist jederzeit möglich.
Eine richtige Antwort öffnet die vorbereitete Schlussfolgerung und ihre Beleggrenze. Erst „Untersuchung abschließen“ führt die Fundmappe als abgeschlossen.
5. Persönlichen Fortschritt bewahren
Ein erstmals gelöstes Rätsel vergibt die vorab festgelegten Forschungspunkte genau einmal. Die Summe bestimmt den persönlichen Forschungsgrad. Wiederholte Antworten, Neuladen und spätere Durchgänge erzeugen keine zusätzlichen Punkte; Forschungsgrade verleihen keine Redaktions- oder Moderationsrechte.
6. Eine Auswertung gemeinsam freigeben
Bestimmte Schlussfolgerungen gehen in die gemeinschaftliche Gegenprüfung. Mehrere verschiedene Forschungskonten müssen dieselbe Auswertung unabhängig aus denselben Fundstücken nachvollziehen; eine einzelne richtige Antwort schaltet nichts frei.
Nach bestandener Gegenprüfung werden die verwendeten Fragmente, die Ableitung und die Grenze der Belege unter „Freigaben“ für alle lesbar. Die eigene Rekonstruktion bleibt danach weiterhin spielbar.